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Fotogalerie der Wiedersehensfeier 2015

am Samstag, den 14. November 2015, im Haus Riswick in Kleve

 

Mitgliederversammlung

Neuer Vorstand

 

Ehrung der Jubilare

 

Gesellige Runden  /  Diskussionen  /  Tanzen

 

 

Erfolgreiche Wiedersehensfeier 2015 in Kleve

von Erich Sonsmann, Xanten


Der Verein ehemaliger Schülerinnen und Schüler der milchwirtschaftlichen Lehranstalt Kleve-Krefeld hatte zu seiner diesjährigen Wiedersehensfeier nach Kleve am Niederrhein, der Gründerstadt des Vereins, seine Mitglieder eingeladen. Am Samstag, dem 14. November 2015 konnte der Vorstand über 50 Teilnehmer auf Haus Riswick, Berufskolleg der Landwirtschaftskammer NRW, begrüßen. Wie im Programm angekündigt wurde den Damen auf einer interessanten Führung der Campus Kleve der Hochschule Rhein-Waal unter dem Motto "Studieren und Leben am Spoykanal" näher gebracht. "Seit ihrer Gründung am 1. Mai 2009 hat sich die Hochschule rasant entwickelt und mittlerweile sind bereits mehr als 6000 Studierende eingeschrieben. Seit dem Wintersemester 2015/2016 bietet die Hochschule insgesamt 25 Bachelor- und zehn Masterstudiengänge in den Bereichen Naturwissenschaft, Wirtschaftswissenschaft und Technik sowie im Bereich Gesellschaftswissenschaft, Sozial- und Gesundheitswissenschaft an. . Die 19 Gebäude mit insgesamt 48.000 Quadratmetern Grundfläche, die da so schneeweiß und einladend entlang des Spoykanals stehen, sollen Brücken bauen – zwischen den Studierenden aus über 107 Ländern der Welt, aber auch zwischen der neuen Hochschule Rhein-Waal und den Menschen in Kleve." (Quelle: www. hochschule-rhein-waal.de) Danach konnten sie bis zur Rückfahrt mit dem Bus den Service des "Café am Tiergarten" genießen.

Neue Satzung und neuer Vorstand
Währenddessen wurden die obligatorischen Regularien auf der Mitgliederversamm-lung im Seminarraum abgewickelt. Wichtigster Punkt der Tagesordnung war die Verabschiedung einer neuen modernen Vereinssatzung, die von Johannes Intveen mit dem Vorstand hervorragend vorbereitet worden war. Die anwesenden Mitglieder nahmen diese nach Diskussion einstimmig an, da sie die Voraussetzung für die Eintragung als e.V. ins Vereinsregister bietet, die Basisstärkung für mögliche künftige Verhandlungen mit anderen Vereinen beinhaltet und den Vorstand von der persönlichen Haftung entlastet.

Der langjährige Vorsitzende, Erich Sonsmann, erklärte sodann der Versammlung unmissverständlich, daß er nunmehr nach 50-jähriger Mitgliedschaft, 30 Jahren Vorsitz und reiflicher Überlegung nicht mehr kandidieren werde. Mit einem humorvollen Spruch von Franz Grillparzer:

Des Menschen Dasein, alt wie jung,
Lebt zwischen Hoffnung und Erinnerung.
Jung, sieht dem Wunsch er alle Pfade offen,
Und alt, erinnert er sich eben an sein Hoffen.

dankte er den Mitgliedern für all die Jahre der vertrauensvollen Kommunikation und der Traditionspflege des Vereinslebens. Er brachte dabei besonders zum Ausdruck, daß die Pflege von und die Besinnung auf soziale und humane Werte auch in der zunehmend versachlichten Berufswelt der sogenannten "Globalplayer" für ihm immer einen hohen Stellenwert hat und hatte. Seine besten Wünsche für die Zukunft des Vereins und Glück und Gesundheit aller Mitglieder verband er mit seinem Schlusswort: "Man muß sicher nicht unbedingt dem Berufsethos das Wort reden – dafür haben zu viele Menschen in ihrem Berufsleben oftmals herbe Enttäuschungen erlebt – kollegiale Verbindungen auch über moderne digitale Netzwerke zu fördern sind aber auch für die Zukunft ein hohes unterstützungswürdiges Gut."

Der von der Versammlung benannte Wahlleiter, Theo Thissen, ließ sodann in professionell gekonnter Weise die Wahl zum neuen Vorstand über die besagte Bühne laufen. Jeweils einstimmig wurden folgende Herren gewählt und bilden damit den neuen Vorstand: Herbert Dreyer zum Vorsitzenden, Willi Lommel zum Stellvertreter, Johannes Intveen zum Geschäftsführer und Andreas Fuchs und Daniel Fagnoul zu Beisitzern. Dr. Carl-Ludwig Riedel wurde als ehemaliger Leiter der Lehranstalt zum beratenden Mitglied berufen. Zu Kassenprüfern wurden die Herren Ferdinand Liffers und Heinz Evertz für die nächsten 3 Jahre gewählt.

Ehrung der Jubilare
Zunächst dankte Herr Herbert Dreyer als neuer Vorsitzender im Namen aller Mitglieder Herrn Erich Sonsmann für sein 30jähriges persönliches Engagement – der bisher längste Vorsitz im Verein - mit Blumen für seine Frau und einem Präsent. Die Versammlung ernannte ihn anschließend zu ihrem Ehrenvorsitzenden.
Sein Dank galt auch 12 Mitgliedern für 50 Jahre Treue und Förderung der Vereinsziele. Aus den Händen des alten und neuen Vorsitzenden erhielten sie Urkunden, Präsente und jeweils ein Buch "Von Menschen, Milch und Molkereien":
Udo Floto, Kerken, Martin Hentrich, Wuppertal, Gerhard Lörcks Bad Neuenahr, Manfred Müller, Wesel, Erich Sonsmann, Xanten, Ernst-Günter Asmussen, Mülheim, Johannes Intveen, Kleve, Hans Keyser Kuchenheim, Albin Brück, Köln, Dieter Faßbender, Lustadt, Karl-Heinz Meier Emmelshausen, und Claus Reineke, Ergoldsbach.

Vorstellung von Band II
Im Rahmen der Mitgliederversammlung stellte Erich Sonsmann auch den Band II des Buches "Von Menschen, Milch und Molkereien – Die Geschichte der Milchwirtschaft der ehemaligen Rheinprovinz im 20. Jahrhundert" vor. Dieses Buch beschreibt schwerpunktmäßig die Geschichte der ehemaligen Molkereinen in Rheinland-Pfalz und im Saarland und auch die Chroniken der Landesvereinigungen, des Fachverbandes und des Vereins Ehemaliger. Es wurde nach mehrjähriger Recherche und Bearbeitung durch Erich Sonsmann vom Verein "Milch & Kultur Rheinland und Westfalen e.V. Köln" im November 2014 herausgebracht und u.a. von unserem Verein gesponsert. Weiterhin berichtete er noch von den aktuellen Bemühungen in Sachen Molkereimuseum und der Archivierung historischer milchwirtschaftlicher Literatur.

Die Wiedersehensfeier fand natürlich ihren wunschgemäßen gesellschaftlichen Höhepunkt mit Buffet und Tanz "op de Dääl". Und beim Ausklang mit gemeinsamem Frühstück am nächsten Morgen wurde überzeugend resümiert, daß dieses frohe und gelungene Zusammentreffen in drei Jahren auf jeden Fall in Haus Riswick zu wiederholen sei. Aber auch mit dem gut gemeinten Wunsch, daß künftig mehr junge Mitglieder zu aktivieren seien.

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